Deutsche Immobilien Holding AG mit stark wachsendem Geschäft


Konzerngewinn gegenüber 2008 fast verdreifacht /

Gesellschaft sieht sich gut aufgestellt


Die Deutsche Immobilien Holding AG (DIH AG) mit Sitz in Delmenhorst hat ihren Konzernjahresabschluss 2009 aufgestellt und berichtet nachfolgend über das noch ungeprüfte und somit vorläufige Ergebnis. Darin spiegelt sich das nach wie vor stark wachsende Geschäft wider. Die DIH AG vereint unter ihrem Dach Gesellschaften, die in den Geschäftsfeldern Development (Immobilien-Projektentwicklung und -Vertrieb) und Asset Management (Immobilien-Verwaltung) bundesweit tätig sind. In ihrem Geschäftsfeld Funds (Strukturierte Beteiligungen) bietet die DIH AG überdies Kapitalanlagen für institutionelle Investoren und für private Anleger an. Über eine Beteiligungsgesellschaft entwickelt die DIH AG aktuell den Einzelhandels- und Bürokomplex „Kö-Bogen“ in Düsseldorf. Mit einer Gesamt-Investitionssumme von rund 300 Mio. Euro wird hier bis 2013 nach den Plänen von Daniel Libeskind der Stadt ein neues Gesicht gegeben. 

 

Jahresergebnis 2009
Der Konzerngewinn hat sich gegenüber dem Vorjahr fast verdreifacht und beträgt nunmehr 3,1 Mio. Euro. Zu diesem Ergebnis trugen die stark zunehmenden Umsätze aus dem Projektentwicklungsgeschäft im Segment Verkauf/Vermietung bei. Die Umsatzerlöse stiegen auf 20,9 Mio. Euro an und wuchsen damit um 29 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2008.

 

Stabil auf Vorjahresniveau waren die Erlöse im Bereich Asset Management. Im Bereich Funds wurden nur noch bis zum 31. März 2009 Umsätze auf Konzernebene verbucht. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte die Entkonsolidierung mit der Beteiligungsgesellschaft Deutsche Fonds Holding AG, Stuttgart. Sonstige betriebliche Erträge erreichten 5,5 Mio. Euro, die sich im Wesentlichen aus dem Verkauf der Anteile an einer Objektgesellschaft ergaben.

 

Die Aufwendungen des Konzerns im operativen Geschäft reduzierten sich im Jahr 2009 deutlich um circa 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Gegenüberstellung hat jedoch mit Blick auf die Entkonsolidierung nur eingeschränkte Aussagekraft. Beispielsweise haben Personalaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen keine vergleichbare Basis. Eine wesentliche, nicht entkonsolidierungsbedingte Aufwandsminderung im Vergleich zum Vorjahr ergab sich daraus, dass keine Kursverluste - im Vorjahr 1,3 Mio. Euro - zu Buche schlugen.

 

Das operative Betriebsergebnis der Gesellschaft (EBIT) hat sich per 31. Dezember 2009 auf rund 5 Mio. Euro verbessert (Vorjahr: -1,3 Mio. Euro). Die Bilanzsumme des Konzerns ist auf 162 Mio. Euro angestiegen. Bei einem Eigenkapital von 76,7 Mio. Euro betragen die langfristigen Verbindlichkeiten 53,8 Mio. Euro sowie die kurzfristigen 29,4 Mio. Euro. Bezogen auf die Bilanzsumme ergibt sich eine Eigenkapitalquote von rund 47 Prozent und zeigt die gesunden Strukturen.

 

Ausblick 2010
Die DIH AG erwartet 2010 ein nach wie vor schwieriges Umfeld. Durch weitere Diversifikationen und die Belegung neuer Geschäftsfelder, die die Entwicklung zu einem kompletten Immobilienanbieter im Investmentbereich komplettieren, will der Konzern bei damit verbundener Risikostreuung Chancen am Markt nutzen. Die Gesellschaft sieht sich - nicht zuletzt durch die schon in der Umsetzung begriffenen Projektentwicklungen - insgesamt gut aufgestellt. Insgesamt sollte die DIH AG im laufenden Jahr das in 2009 erzielte Ergebnis weiter verbessern können.

 

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