Neues Verwertungsverfahren für kontaminierte Kunststoffe entwickelt


Innovatives Verwertungsverfahren für kontaminierte Kunststoffe entwickelt / Vorhandenes Know-how in der Unternehmensgruppe genutzt / Antwort auf knapper werdende Ressourcen


Die Zech Umwelt GmbH hat ein neues, innovatives Reinigungsverfahren für kontaminierte Kunststoffe entwickelt. Dieses Verfahren trennt HDPE-Kunststoffe mittels einer intensiven Kaltwäsche vollständig von anhaftenden Rückständen wie beispielsweise von Ölresten. Damit ist es möglich, aus zuvor größtenteils nicht genutzten Abfällen ein hochwertiges Mahlgut für die werkstoffliche Wiederverwendung zu produzieren.

 

Sie sind kurzlebig, werden aber überall gebraucht: Kunststoffverpackungen. In den Haushalten ist eine Wiederverwertung von Joghurtbecher & Co im Rahmen des Dualen Systems zum Alltag geworden. Aber was ist mit Emballagen, also Umverpackungen, die mit hartnäckigen Rückständen behaftet sind? 

 

Die Zech Umwelt GmbH verfügt über Kompetenzen in der Boden-, Wasser- und Luftreinigung sowie im Stoffstrommanagement. Mit ökologischen und zugleich ökonomischen Lösungen neue Möglichkeiten schaffen – das ist die Devise des Unternehmens, das beispielsweise das dichteste Netz von Bodenreinigungsanlagen in Deutschland unterhält. Auch in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld setzt die Zech Umwelt GmbH ihren Wachstumskurs weiter fort.

 

Ein im Hause entwickeltes, innovatives Behandlungsverfahren ermöglicht jetzt die nahezu 100-prozentige stoffliche Verwertung von belasteten Emballagen wie zum Beispiel Dosen oder Kanister aus HDPE-Kunststoff. Diese Verpackungen sind zuvor größtenteils der thermischen Entsorgung zugeführt worden. Selbst gesetztes Ziel war es, Ressourcen zu schonen und den Abfallstrom für die Herstellung neuer Produkte wieder nutzbar zu machen. Aus dem gewonnenen Mahlgut werden neue baunahe Produkte und andere Werkstoffe hergestellt. Das Verfahren ist in der Lage, ein breites Spektrum an Kontaminationen (AVV 150 110) von Ölen und Säuren bis hin zu Industriereinigern und Enzymen zu bearbeiten.

 

Nach optischer Sichtung und Aufgabe der restentleerten Behälter in die neue Anlage im nordrhein-westfälischen Gladbeck werden zunächst alle metallischen Bestandteile ausgesondert. Eine Vorzerkleinerung und mechanische Vorreinigung entfernt letzte anhaftende Produktreste. Herzstück des Verfahrens ist die anschließende Nassvermahlung mit mehrstufiger, intensiver Kaltwäsche. Dabei kommt ausschließlich Wasser ohne jegliche Waschzusätze wie Tenside zum Einsatz. Dieser beschrittene Weg hebt sich durch eine geringere Umweltbelastung, einen verringerten energetischen Aufwand sowie niedrigere Kosten von bestehenden Verfahren ab. Nach der abschließenden Trocknung entsteht am Ende ein qualitativ hochwertiges Mahlgut.

 

Regelmäßige Kontrollen an verschiedenen Entnahmestellen des Prozesses sichern die erforderliche Qualität für die Weiterverarbeitung. Das Mahlgut wird in einer Größe kleiner zehn Millimeter und einer Restfeuchte von weniger als zwei Prozent in so genannten Big-Bags bereitgestellt.

 


Kontakt:   

   

Umweltschutz West GmbH    
Klaus Reißing     
Heringstraße 102    
45968 Gladbeck   
Telefon: 02043 / 96 34-0    
Fax: 02043 / 96 34-50      
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